Leitungswasser-Iontophorese

Die Leitungswasser-Iontophorese wird für die Behandlung des übermässigen Schwitzens an den Händen, Füssen und in den Achselhöhlen mit Erfolg angewendet. Das Prinzip der Behandlung besteht darin, dass die schwachen elektrischen, ungefährlichen Ströme in speziellen Wasserbädern durch die Haut an den Handinnenflächen und/oder den Fusssohlen geleitet werden und dadurch die Schweissdrüsen-Aktivität unterdrückt wird.

 

Seit 1968 wird die Leitungswasser-Iontophorese für die Behandlung des übermässigen Schwitzens an den Händen, Füssen und in den Achselhöhlen mit Erfolg angewendet. Das Prinzip der Behandlung besteht darin, dass die schwachen elektrischen, ungefährlichen Ströme in speziellen Wasserbädern durch die Haut an den Handinnenflächen und/oder den Fusssohlen geleitet werden und dadurch die Schweissdrüsen-Aktivität unterdrückt wird. Die Behandlung ist äusserst sicher.

Um die bestmögliche Wirkung zu erreichen, sollte die Therapie unbedingt kontinuierlich durchgeführt werden. Während der initialen Phase sollten die Anwendungen in gleichmässigen Abständen mindestens dreimal pro Woche (z.B. Montag, Mittwoch, Freitag), optimaler Weise jedoch fünfmal pro Woche (Montag bis Freitag) erfolgen. Die Ergebnisse sind nach i.d.R. etwa 12 Sitzungen deutlich wahrnehmbar. Um den Erfolg zu festigen, ist eine Erhaltungstherapie 1 - 2 Mal pro Woche angezeigt. Es gibt spezielle Geräte für die Anwendung zu Hause, die auch den Krankenkassen zur Kosten-Rückerstattung oder Beteiligung eingereicht werden können.

Mit einer Leitungswasser-Iontophorese lassen sich zudem auch das rezidivierende dyshidrosiforme Hand- und Fussekzem, die Neigung zu Keratoma sulcatum und Fussmykosen in den meisten Fällen deutlich reduzieren. Gelegentlich lässt sich auch die Sudeck’sche Erkrankung mittels Iontophorese günstig beeinflussen.

 

Einschränkungen und Vorsichtsmassnahmen:

Die Anwendung der Leitungswasser-Iontophorese ist bei Trägern von implantierten elektronischen Geräten wie Herzschrittmachern oder Hörgeräten untersagt. Da keine ausreichenden Erfahrungen bei schwangeren Frauen vorliegen und um eine gefahrlose Durchführung der Leitungswasser-Iontophorese zu gewährleisten, soll von dieser Behandlungsart während der Schwangerschaft abgesehen werden.

Weitere Einschränkungen sind das Tragen von Metallimplantaten im Bereich des Stromflusses (Gefässstents, künstliche Gelenke, Schrauben und Platten) sowie metallhaltigen Intrauterinen-Pessaren (Spiralen).        

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